HILFE: Die digitale Gesellschaft verlernt das Denken
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Transkript anzeigen
00:00:03: In diesem Podcast.
00:00:04: Hallo Esmal möchte ich mich damit beschäftigen.
00:00:08: Mit einer Idee, mit einem Buchprojekt das vielleicht Realität wird aber vielleicht auch keine Realität und du hast als Zuhörer die Möglichkeit Einfluss darauf zu nehmen was passiert und womit ich mich in den nächsten Wochen und Monaten vielleicht sogar beschäftigen werde.
00:00:29: Ja, es geht um eine Buchidee.
00:00:31: Und wenn ich jetzt mal so ein bisschen zurückschaue von dem was sich so alles gemacht habe dann ist da ja schon einiges passiert in den letzten Jahren also insbesondere in den Letzten fünfzehn Jahren.
00:00:41: das war meine produktivste Zeit denn dieserzeit sind dreizehnt Bücher entstanden die ich alleine geschrieben habe mit Koautoren und Koautorinnen geschrieben habe oder in zwei Fällen glaube ich sogar auch selbst herausgegeben habe.
00:00:58: Lass mich kurz zurückschauen.
00:00:58: Ich möchte diese Folge mit einer Erinnerung beginnen und zwar mit einer, die jetzt ziemlich genau elf Jahre zurücklegt.
00:01:05: Frühjahr, zwei fünfzehn.
00:01:06: Da erschien ein Buch von mir gemeinsam publiziert mit meinem Co-Autor Ingo Leibnamen und er trug einen Titel des Buchtrucks, das damals eine ganze Menge Staub aufgewirbelt hat.
00:01:19: Sie ist nämlich Die Lüge der digitalen Bildung.
00:01:22: Warum unsere Kinder das lernen verlernen?
00:01:25: Der Fokus nannte das Buch Provokant.
00:01:29: Die Welt sah es in der Tradition einer Streitschrift und plötzlich stand mein Telefon nicht mehr still, ZDF WDR SVR Deutschlandfunk hessischer Rundfunk.
00:01:39: Auf einmal war.
00:01:40: da war ich ein der Mann dem man anrief wenn es um Digitale Bildung ging.
00:01:45: dabei war ich und bin nie Experte der digitalen Bildung gewesen, denn ich bin ja kein Medienpädagoge sondern Wirtschaftswissenschaftler Betriebswirt und Medienwissenschaftler ist.
00:01:56: insofern ja Medien Wissenschaftler schon das passt schon gut rein diese Disziplin.
00:02:01: aber wie auch immer.
00:02:02: Ich habe damals in unzähligen Interviews und auf unzähligen Bühnen gegen ein Zeitgeist argumentiert, der fäsenfest davon überzeugt war dass man nur genügend Tablets- und Computer Hardware in die Schulen tragen müsste.
00:02:16: Und auch natürlich in die Hochschulen.
00:02:18: Und schon würde aus jedem Kind Teenie und Jungem Erwachsene ein digitales Wunderwesen werden mit digitaler Kompetenz.
00:02:27: Diesem Zeitgeist habe ich massiv widersprochen.
00:02:30: Das war auch meine Kernmotivation, weil das der falsche Ansatz ist und hardware alleine jedenfalls deren Existenz nicht automatisch schlauer macht und uns ja auch in unserer digitalen Transformation, der wir uns ja seit Anbeginn an des Internets mit seit fourneinzig beschäftigen müssen nun auch wirklich nicht immer zuträgliches.
00:02:51: aber wie gesagt eine Streitschrift.
00:02:55: Wir haben damals geschrieben, dass genau das eben nicht passieren wird und dass Kinder, Teenies und auch junge Erwachsene eigentlich doch erst mal denken lernen müssen bevor sie wischen lernen.
00:03:05: Das Technikkeiner Satz ist für das was zwischen Menschen sozial passiert und was beim Einzelnen zwischen den Ohren passiert wenn gelernt wird.
00:03:15: Und jetzt halten Sie sich mal kurz fest.
00:03:16: dann jetzt kommt der Teil der wirklich wehtut denn wir haben mit diesem Buch tatsächlich recht behalten.
00:03:22: aber hat es etwas genützt?
00:03:24: Nein!
00:03:25: Es hat nichts genutzt.
00:03:28: Elf Jahre später witz ich mal wieder in einem Hörsaal bei mir an der Hochschule in Mannheim, denn dort lehre um Manage ich seit zwei tausend sieben die digitalen Medien und das digitale Management und ich sehe jedes Semester genau die jungen Menschen vor mir über deren Kindheit ich damals nachgedacht habe.
00:03:50: Die Generation, die mit dem Tablet mit dem Smartphone groß geworden ist sitzt jetzt bei mir in Bachelorstudiengängen.
00:03:57: Was ich sehe deckt sich auf beklemmende Weise mit dem was inzwischen weltweit gemessen wird denn im Frühjahr zwanzig fünfundzwanzig unterschreiben mehr.
00:04:07: und jetzt halte ich fest mehr als ein Tausend Achthundert Dozentinnen und Dozenten der University of California in Berkeley einen offenen Brief, indem sie festhalten dass ihre Studienanfänger systematisch ohne die Grundlagen ankommen, die für ein Studium nun einmal vorausgesetzt werden.
00:04:26: In Berkeley Leute wohlgemerkt in San Francisco vis-a-vis der Stanford University.
00:04:33: Wohl gemerkt einer durchaus wichtigsten Universitäten der Welt, nirgendswo gibt es mehr Nobelpreisträger als an diesem Laden.
00:04:45: Dort zeigen also zwanzig bis dreißig Prozent der Erstsemester im Analyseskurs zum Beispiel erhebliche Lücken laut deren Studie.
00:04:53: In Harvard sogar kürzen Professoren ihre Lesetexte weil die Studierenden die Konzentration für lange anspruchsvolle lektürische Licht nicht mehr aufbringen.
00:05:04: Texte, die vor zehn Jahren ganz selbstverständliche Standardliteratur war wird heute nicht mehr rezipiert.
00:05:10: Wird nicht mehr gelesen?
00:05:11: Nicht mehr konsumiert, geschweige denn durchdacht und reflektiert!
00:05:17: Und die OECD liefert die Zahl – und die OCD muss man wissen das sind schon diejenigen, die immer schon gesagt haben Bildung gleich Wirtschaftswachstum.
00:05:27: und selbst die OECD liefert nun die Zahl, die das alles zusammenfasst.
00:05:31: Denn in den wohlhabenden Ländern dieser Welt liest inzwischen jeder zwölfte Studierende auf dem Niveau eines Zehnjährigen.
00:05:39: Das sind jetzt erst mal nur jeder Zwölfte, aber das Tempo ist einfach sehr, sehr rasant.
00:05:46: Denn dieser Anteil hat sich innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt!
00:05:51: Was du jetzt denkst es sein vielleicht amerikanische Verhältnisse die uns hier angehen?
00:05:54: Nee, OECD ist eben nicht Amerikanisch, denn auch in Deutschland einer Universität des Saarlandes sind vierundneinzig Prozent der Studienanfänger.
00:06:05: Vier und neunzig Prozent!
00:06:07: Der Studienanfinder durch eine Mathe-Klausur gefallen.
00:06:11: Nun wissen wir, Mathe war noch nie das Fach der jungen Menschen.
00:06:15: Das ist auch bei mir genauso aber nichtsdestotrotz haben wir nicht diese Durchfallquoten.
00:06:22: Aber fourneinzig Prozent isst dann schon mal Nummer.
00:06:26: Und die Uni des Saarlandes ist jetzt nicht die mathematische naturwissenschaftliche super Hochbork in Europa, wo man einfach durchfallen muss weil das einfach eine Kaderschmiede ist.
00:06:37: Naja also das ging jeweils kurzfristig durch die Medien wurde zitiert und kommentiert und den Geschahr halt dass was in unserem Bildungssystem verlässlich immer geschieht nämlich nix.
00:06:51: Gleichzeitig aber wächst das Bildungssystem so, wie es ist immer weiter als wäre nichts gewesen.
00:06:59: Über zwei und zwanzigtausend Studiengänge gibt's in Deutschland.
00:07:04: Zweiundzwanzig tausende Studiengängerleute!
00:07:06: Und jedes Jahr kommen Tausende dazu... ...und ein absoluter historischer Rekord im Jahre zwanzi- sechste Zwanzig und das bei knapp zweikommer neun Millionen Studierenden in Deutschland.
00:07:18: Die Kennzahlen nach der Hochschule gesteuert und finanziert werden, ist eben genau diese Kopfzahl.
00:07:24: Die Ministerien finanzieren die staatlichen Hochschulen nach den Studienanfängern.
00:07:31: Was zwischen Einschreibung – also wenn ein Studierender immer trükuliert wird von einer Hochschul- und nimmt Abschlusszeugnis mit diesem Menschen tatsächlich passiert – misst niemand!
00:07:42: Und häufig interessiert es auch allerwenigsten.
00:07:46: bis auf das Topmanagement und dem ein oder anderen Staatssekretär in den Bildungsministerien, vielleicht.
00:07:53: Auf jeden Fall sind wir alle in diesem Sektor auf Wachstum getrimmt und dieses Wachsumsmodell bekommt aber gerade gewaltige Risse.
00:08:03: Das ist nicht nur im Bildungssektor so, denn es sind vielen anderen Wirtschaftssektoren genauso.
00:08:10: Nehmt man den öffentlichen Sektorein wenig heraus der ist sehr stabil und wächst auch weiterhin, aber im Wirtschaftssektor sehen wir halt das was wir seit zwanzigvierundzwanzig sehen.
00:08:20: Wir haben im Grunde genommen seit den letzten ja man muss schon sagen fünf Jahren keine kein Zuwachs an Produktivität in der deutschen Wirtschaft mehr wenn wir haben Produktivitätszahlen von null bis null zwei Prozent.
00:08:36: Ich rede von Produktivitäten zahlen das heißt also der Output erhöht sich nicht mehr während sich der Input weiter erhöht.
00:08:45: Das heißt ohne Wachstum bekommen wir dann den erhöhten Input nicht mehr hin.
00:08:49: und erhöhte Inputs ist natürlich auch mithab sind Mitarbeiter, sind natürlich auch Ausbildende und duale Studierende.
00:08:57: Und die Zahl der Studienberichte Berechtigten sinkt dieses Mal im dritten Jahr bereits in Folge weil die Unternehmen weder Einstellen noch ausbilden möchten.
00:09:09: Die Bundesländer kürzten auf breiter Front auch die finanziellen Mittel.
00:09:13: In Nordrhein-Westfalen ist richtig Randale, da streicht das Land hundertzwanzig Millionen aus der Grundfinanzierung der staatlichen Hochschulen.
00:09:22: in Berlin sind es hundertzweiundvierzig Millionen.
00:09:27: Na ja Berlin muss schon immer sparen, ändert aber nichts an den Zahlen.
00:09:31: wir streichen in neunstelligen Bereichen die staatlichen Budgets Und dort steht sogar in Berlin ein Wegfall von vierzehn Prozent aller Studiengänge im Raum.
00:09:43: Das ist keine Konsolidierung mehr, das ist Abbau.
00:09:47: und die Frankfurt University of Applied Science, die ehemalige Fachschule dort – das ist für mich der bitterste Fall von allen hat zwei Ingenieurwissenschaftliche Studiengange kommen komplett eingestellt und zwar ausgerechnet die beiden mit den intensivsten Praxisprojekten Betreuungsschlüsse mit der offiziellen Begründung, diese Betreuungen sei nicht mehr finanzierbar.
00:10:12: Also das was unsere Menschen brauchen, was ich in meinem Buch Verzockte Zukunft eingefordert habe von Gesellschaft und Bildungspolitik und auch von Unternehmen dass wir vielmehr die einzelnen Menschen betreuen müssen Ist genau das Gegenteil aktuell, es ist nicht mehr finanzierbar.
00:10:31: Es war auch noch nie wirklich finanzierbar.
00:10:33: wir haben das immer als Dozentinnen und Dozenten aus unserer eigenen Professionen Erwartung und Leidenschaft gemacht.
00:10:40: bei mir jeweils ob das finanziell war oder nicht war mir egal.
00:10:44: ich habe meine persönlichen Freizeitstunden dort mit investiert.
00:10:48: Aber mittlerweile fällt auch das mir immer schwerer und ich muss immer mehr eigentlich auf knappe Ressourcen achten, um dann überhaupt noch die Grundversorgung von was wir Bildung nennen.
00:11:03: Also der Fachwissenvermittlung von immer mehr Studierenden zu organisieren.
00:11:09: Also verstehst du, was da gerade passiert?
00:11:12: Wenn gespart werden muss verschwindet als erstes Mensch.
00:11:19: Wir verschwinden, Studiengänge verschwenden, Dozierende verschwinde.
00:11:23: Professorn werden nicht wieder besetzt wenn sie in Pension gehen.
00:11:26: Das bedeutet die Massenvorlesung wird weiter bleiben das Videolearning des autodidaktische Social Media Learning bei TikTok und Co.
00:11:36: wird bleiben und sich weiter ausweiten.
00:11:38: unter Multiple Choice Test bleibt ja sowieso.
00:11:42: gestrichen wird das individuelle und persönliche Gespräch das Arbeiten in Kleingruppen an praktischen Projekten und die Begleitung von Lernprozessen individuellen oder teamorientierten Lern-Prozessen.
00:11:59: An solchen Projekte beispielsweise, also exakt das woran sich eigentlich zeigen würde ob ein Studium einen Menschen weiterbringt oder nicht wird weiter abgebaut.
00:12:09: Und auch ich muss überlegen werde überlegen wie das weitergeht.
00:12:15: Ja, ich finde das nicht toll war.
00:12:17: Das widerspricht meiner absoluten innersten Überzeugung und auch meiner persönlichen Haltung dass wir die in dem Bildungssektor unterwegs sind eben natürlich weder Maschinen sind aber vor allem viel mehr manuide Menschen die im Rahmen der Technisierung unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft immer noch die wichtigsten Rollen spielen Die wir in den Lernprozessen von jungen Menschen einbringen können.
00:12:44: Und so denke ich werden wir in eine zwei Klassengesellschaft gehen und das ist meine scharfe These für dieses Buch.
00:12:50: Wir werden auf der einen Seite dann mit den knappen finanziellen Mitteln Professorin wie mich bezahlen, die ausschließlich dafür da sind in exekutive Studiengänge oder ein sage ich mal Luxus Formaten sich noch mit einzelnen Studierenden zusammenzusetzen, gemeinsam in kleinen Gruppen und einzeln nachzudenken individuell zur Top Betreuung zu leisten.
00:13:14: Die Menschen den jungen Menschen an die Hand zu nehmen über eine bestimmte Zeit denn auch entsprechend mit zu betreuen das wird Luxus sein.
00:13:22: der Rest wird ein Massenphänomen werden oder bleiben oder zu einem Massen Phänomen wären des autodidaktischen YouTube und TikTok Learnings.
00:13:32: Ja darüber liebe Hörer Gedenke ich das Buch zu schreiben.
00:13:38: Exposé fertig, zwölf Kapitel, Leseprobe auch alles steht.
00:13:42: es wäre tatsächlich mein vierzehntes Buch.
00:13:45: und jetzt wirst du sagen Jo Gerrit mach Attacke leg los.
00:13:50: nur Du kannst das so machen.
00:13:51: Du bist Insider Du hast den richtigen Blick Du hast die Erfahrung Du bist kritisch Du hast nichts groß zu verlieren.
00:14:00: Also insofern Mach es doch endlich, aber genau an dieser Stelle beginnt nämlich mein Problem.
00:14:08: Denn es gibt eine bittere Pointe!
00:14:10: Dann während ich an meinem Exposé gearbeitet habe in den letzten Wochen hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seine aktuellen Marktverkaufszahlen veröffentlicht und ich sage dir ganz ehrlich Ich habe diese Zahlen dreimal lesen müssen weil ich sie beim ersten Mal nicht so wirklich glauben wollte.
00:14:29: Was ich gefühlt habe, ist jetzt harte Realität.
00:14:33: Für mich, für viele andere schon länger, für mich aktuell!
00:14:36: Denn der Buchmarkt in Deutschland hat zwanzig-fünfundzwanzig fast drei Prozent Umsatz verloren.
00:14:41: Das klingt wenig, isst viel.
00:14:45: man muss differenzieren denn die Zahl der Buchkäuferinnen und Buchkäufers ist um knapp fünf Prozent zurückgegangen und dieser Rückgang Betraf sämtliche Warengruppen im Durchschnitt, also alle Genre mit einer einzigen Ausnahme nämlich der Unterhaltungssiteratur.
00:15:03: Das Sachbuch in das ich denke und aus dem ich komme und für das Ich arbeite, also genau das Genre nehme ich seit Jahrzehnten Schreiben schrumpft überdurchschnittlich.
00:15:13: Aber die Zahl, die mich wirklich umgehauen hat es eine andere.
00:15:16: Denn bei den zehn bis fünfzehnjährigen ist die Zahl der Buchkäufer innerhalb eines einzigen Jahres über dreißig Prozent eingebrochen.
00:15:24: das heißt die Kids lesen immer weniger haben vielleicht noch im letzten Jahrzehnten gelesen sind jetzt nur noch sechs bis sieben Und die Entwicklung ist hier wieder interessant, nicht weil wir denken das ist alles über Jahre immer jedes Jahr.
00:15:42: Null Komma zwei Prozent immer weniger geworden.
00:15:45: Denn die Zahl der das dreißig prozentigen Rückgangs ist halt nicht weit entfernt.
00:15:50: Nicht gegenüber der Zeit des Smartphones sondern ging über dem Vorjahr.
00:15:56: Wir reden ein Vergleich von fünf und zwanzig auf sechsundzwanzig Dreißig Prozent weniger, wenn sich das auf siebenundzwanzig auch so forciert denn lesen sechzig Prozent weniger.
00:16:06: Dann kann man da durchrechnen als wir neunzehnundneinzwanziger niemand mehr in dieser altersgruppe jemals ein buch in der hand haben wird geschweige dann es lesen würde.
00:16:16: jetzt überlege ich ob ich dass tatsächlich schreiben soll.
00:16:19: naja jetzt könnte man sagen ist ja nicht meine zielgruppe weil ich schreibe.
00:16:22: für die die nicht lesen schreib ich ja nichts.
00:16:24: dahin ist ja aber auch bei den erwachsenen nicht viel besser.
00:16:29: Wenn dort die Zahlen nicht so dramatisch sind, darüber gibt es gerade keine aktuelle Publikation dann doch stetig rückläufig.
00:16:39: Weißt du was der Vorsteher des Börsenvereins dazu gesagt hat insgesamt?
00:16:44: Na ja jahrzehntelangeversäumnisse in der Bildungspolitik hätten zu einer fortschreitenden Verschlechterung der Lesekompetenz geführt und dieses Ergebnis lasse sich nun nicht unmittelbar an den Marktzahlen ablesen.
00:16:59: Tja unser wichtiges Kulturgut der Gedankenentwicklung auf Papier, der Formulierung von Gedanken auf Papiere nimmt ab.
00:17:12: Vermutlich brauchen das die Menschen in den Industrieländern nicht mehr.
00:17:16: Die Wissensweitergabe erfolgt über Sekunden-Formate bei TikTok, Insta und
00:17:21: Co.,
00:17:23: die Nutzerzahlen explodieren dort nach wie vor auch bei den Erwachsenen.
00:17:28: Niemand liest mehr!
00:17:29: Jeder springt nur noch auf das, was visuell das Rettunin im Kopf massiv anstößt und ausstößts.
00:17:37: Und denkt dann er sei oder sie sei denn damit happy und hätte etwas gelernt.
00:17:43: Dem ist nicht so!
00:17:45: Denn wir wissen dass Gedankenentwicklung ein Thema und ein Gedanke durchzudenken relevant ist für wichtige Entscheidungen in dem Leben.
00:17:56: Beispiel wenn ich ein Haus kaufen will, dann gucke ich mir ja nicht irgendwie vierhundert TikToks an und kriege vielleicht hier und da pragmatische Tipps durchaus.
00:18:06: Aber ob das für mich die wirklich richtige Entscheidung sein wird oder ist?
00:18:10: Das ist dann eben in TikToks nichts zu beantworten.
00:18:14: D. h., denken lohnt sich schon immer und wir werden auch in Deutschland die Probleme nur lösen können, wenn wir das Denken nicht verlieren sondern weiterentwickeln.
00:18:24: und da sind lang Formate wie beispielsweise das Buch oder auch der Artikel, das Paper usw.
00:18:30: Ganz ganz ganz wichtige Medien um im Gedanken nicht als nur einmalige Wahrheit in einem Zehn Sekunden Video zu formulieren nach dem Motto ich habe die Wahrheit mit Löffeln gefressen und das publiziere ich jetzt in zehn Sekunden.
00:18:44: Sondern Gedanken sind niemals die Wahrhalt seine immer nur aus der Introperspektive zu formulieren, die müssen ausgetauscht werden.
00:18:52: Das Austauschformat ist nun mal auch das Buch eins der besten und wichtigsten.
00:18:58: Denn ein Buch zu lesen ist Kommunikation.
00:19:00: Das ist nicht Konsum sondern Kommunikations mit der Autorin oder dem Auto.
00:19:06: Und wer schon jemals auf einer Lesung war – das bedurchaus in der Unterhaltungsliteratur, der weiß wovon ich da rede – Kommunikion mit dem Auto oder der Autoren ist das absolute Plus.
00:19:19: Darauf kann man ansetzen, um seine eigene Gedanken weiterzuentwickeln und auch damit schlauer und intelligenter zu werden.
00:19:26: Aber nun macht es zurück zum Thema!
00:19:28: Halt dir das mal bitte kurz vor Augen.
00:19:30: der Buchmarkt selbst stirbt genau an der Krankheit die ich in meinem Buch Lüge der digitalen Bildung und verzockte Zukunft bereits beschrieben habe.
00:19:42: Ich freue mich nicht darüber dass das so ist.
00:19:45: Ich freu mich auch nicht darüber und ich hab kein Ego Booster da durch dass ihr das schon vor Jahren meinte er kann zu haben und das geschrieben zu haben.
00:19:54: Es zeigt aber auch die Frage lohnt sich das Buch nicht?
00:19:58: denn jetzt siehst du das ganze Dilemma in seiner schönsten Schönheit, denn ich möchte ein Buch schreiben über Menschen die keine langen Texte mehr lesen können in Form eines langen Texas.
00:20:10: Möchte vor einer Entwicklung warnen die dafür sorgt dass immer weniger Menschen sich überhaupt noch längere Zeiten mit dem Gedanken eines anderen Menschen beschäftigen.
00:20:18: mein Werkzeug dafür ist ausgerechnet das Medium, dass diese Fähigkeiten am stärksten voraustext.
00:20:25: Alter was mache ich jetzt?
00:20:27: Also... Das ist entweder besonders mutig oder total töricht und es gebe mich echt wirklich offen zu gerade nicht sicher, was von beiden jetzt da in meiner Idee, meinem Exposé, meiner vielleicht sogar Buchprojektierung da tatsächlich wirklich wirkt.
00:20:48: Jetzt dann fragte mich jemand beim mittagessen was haben denn eigentlich gerald deine bücher wirklich bewirkt?
00:20:57: und ich musste nicht lange nachdenken denn die antwort war ziemlich klar nicht viel sagte sie.
00:21:06: mensch gerald du hast doch erfahrung damit wie man dreizehn bücherschreibt musst doch wissen wie man das macht.
00:21:12: und warum machst du es nicht einfach weiter?
00:21:17: naja Gehen wir mal auf ein praktisches Beispiel zurück.
00:21:20: Die Lüge der digitalen Bildung hat mir etwas verschafft, was man mit keinem anderen Marketing-Budget der Welt kaufen kann – nämlich eine Stimme in einer Debatte!
00:21:30: Das Buch habe mich in Redaktionen gebracht im Talkrunden, auf Radio, Fernsehen und dem ganzen Programm, auf große Bühnen... Es hab' mich für Journalisten zu einer Anlaufstelle gemacht und für Eltern zum Ansprechpartner von Medienkompetenzen ihrer zehnjährigen.
00:21:49: Und irgendwann kam mal die Wirtschaftswoche an, aber eben nicht nur wegen des Buches, aber auch wegen des Bookes und hat mich später als die wichtigste Anlaufstelle in einen Fragen der Digitalität ernannt oder benannt oder erkoren – naja so weit, so gut!
00:22:06: Aber hat es denn das Bildungssystem tatsächlich verändert?
00:22:10: Die Templates sind ja trotzdem in die Schulen und in die Hochschulen gerollt.
00:22:14: Die Digitalisierungseuforie ist trotzdem durch die Kultusministerien gefegt, wie ein Fegefeuer und die Kinder vor deren Entwicklung wir damals gewarnt haben sitzen heute mit genau den vorhergesagten Schwierigkeiten in meinem Hörsaal.
00:22:30: Und als ich dann im Jahr zwei Tausend neunzehn als zweites Beispiel verzockte Zukunft schrieb ... Ja, eben genau darüber wie wir das Potenzial der jungen Generation als Erwachsene komplett verspielen wurde dieses Buch gelesen besprochen diskutiert und auch nach diesem Buch hat sich am System über das ich geschrieben habe nichts wirkliches verändert.
00:22:59: Das ist die nüchterne Wahrheit dieser zwei Beispiele.
00:23:01: in der Summe von dreizehn Büchern hat sich nichts geändert.
00:23:05: D.h.,
00:23:05: ein Buch verändert selten das System über, dass man schreibt?
00:23:09: Aber und das ist mir vielleicht als aber besonders wichtig es verändert etwas anderes.
00:23:14: Es verändert einzelnen Menschen.
00:23:17: So kam ich auf den Gedanken, die es lesen und es verändert die Position dessen, der es geschrieben hat.
00:23:24: also eigentlich hat es meine Position gefestigt oder geklärt und der, den maximalsten Nutzen aus diesen Büchern hatte war am Ende dann nur ich.
00:23:37: Weil mein Mindset meiner Haltung damit geklärt wurde aber jetzt wieder von mir weg als Autor Denn durchaus ist ein Buch nämlich zittierbar.
00:23:48: Es liegt nämlich lange im Bibliotheken Es taucht in Fußnoten immer wieder auf Es lässt sich selbst zehn Jahre später noch anführen, rezitieren die Gedanken nochmal aufgreifen während so eine Podcast-Folge in ein paar Wochen im Feed und im Internet verschwunden sein wird.
00:24:07: Obwohl ich muss sagen dass der Profcast in dem Jahr genau dieser Podcast erscheint doch mittlerweile siebzig Prozent der gesamten Aufrufe aus den älteren Folgen generiert und gar nicht so sehr aus den neuen Folgen.
00:24:20: neue Folgen gehen in der Vielfalt total unter.
00:24:24: Aber wer eine neue Folge hört, hört auch drei alte Folgen.
00:24:27: Das ist schon sehr geil!
00:24:28: Also das war vor Jahren noch genau umgekehrt.
00:24:33: Kleiner Sidekick.
00:24:35: und wie ist es nochmal mit dem Buch?
00:24:38: Es öffnet durchaus Türen Man kommt schon auf Bühnen wenn man das möchte.
00:24:44: Man kann mit Redaktionen sprechen.
00:24:46: Man kommt auch in Ministerien.
00:24:48: ich erinnere mich an ein großes Projekt den Macdenburg-Vorpommern In einem schönen Schwerin einer meiner Lieblingsstädte in Deutschland seitdem gewohnt.
00:24:58: Ja, aber ändern tut es dann auch selbst dort nichts und es hat auch dort nichts geändert.
00:25:03: der Minister war denn weg und da war das Projekt auch weg und die Kampagne weg und alles war weg was wir dort so feil gemeinsam ausgedacht haben um die Welt zu verbessern.
00:25:13: ein Buch aber wird auch nach zehn Jahren gelesen wenns dann vielleicht auch nicht von allen ist so doch von einigen wenigen und es ist schon durchaus wert dass es existiert.
00:25:25: Aber vielleicht, und das ist jetzt so mein Gedanke den ich heute mitgeben möchte.
00:25:29: Ist das Buch vielleicht gar nicht das Ziel?
00:25:31: Ich überlege Alternativen!
00:25:34: Vielleicht ist ein Buch ein Anker aber wirken tut ja irgendwo alles was um diesen Anker eigentlich herum entsteht.
00:25:42: Hm... Darum brauche ich deine Meinung.
00:25:46: Ich will dir noch erzählen warum mich trotz allem jeden Morgen an eine Hochschule fahre.
00:25:52: Warum ich trotzdem der Branche Bildung treu bleiben werde.
00:25:58: Nicht weil ich da jetzt... manche meinen, ich hätte ausgesorgt.
00:26:04: Hey!
00:26:04: Ich hab nicht ausgesorgen.
00:26:06: Was heißt denn ausgesorgt?
00:26:08: Irgendwo sind die, die nur auf Kohle gucken.
00:26:10: Ich habe nicht aus gesorgt.
00:26:12: Mein Kopf ist voll mit Ideen.
00:26:14: Ich hab' nicht ausgeschockt.
00:26:15: Aber ich bin ausgesorcht.
00:26:16: wenn mein Kopf leer ist und ich keine Idee mehr habe Dann ist wohl das Ende des Lebens oft im Diesseits gekommen.
00:26:23: aber Ausdauer ist nichts Matrieres.
00:26:27: Das ist der total falsche Eindruck.
00:26:31: Ich gehe trotzdem jeden Morgen und immer wieder gerne in die Hochschüsse einer meiner absoluten Lieblingsaufenthaltsorte, das mag man gar nicht glauben, denn bei uns im Mannheim habe ich jetzt ab zwei tausend neunzehn Jahr unseren Studiengang und die Studiengänge umgebaut weg von der alten pädagogischen Logik einfach nur Stoff auswendig zu lernen und für die gute Wiedergabe gute Noten zu geben sondern hin zu echten Projekten mit echten Unternehmen, ein ganz langer Prozess der mich nicht nur durch Höhlen gebracht hat in meiner Entwicklung.
00:27:05: Sondern auch zu meinen tiefsten Krisen.
00:27:08: Nicht immer ist da alles richtig gelaufen das es in einem Staatsunternehmen sehr wichtig Compliance zu berücksichtigen.
00:27:15: heute ist aber so dass safe jeder Studierende Bei mir in jedem Semester ein reales Praxisprojekt bearbeiten darf, mit realen Auftraggebern und realen Konsequenzen.
00:27:27: Denn diese Projekte werden nicht nur von uns begleitet vorwiegend natürlich durch uns zuziehen und benotet sondern auch von den Unternehmen wie in einem Auftragsverhältnis.
00:27:38: Wir versetzen uns die Lage einer Digitalagentur beispielsweise und bearbeiten für einen Getränkehersteller eine Social Media Kampagne.
00:27:48: Und in meinem Studiengang wären mittlerweile mehr als ein Drittel aller Credit Points oder EZTS, wie es so schön heißt.
00:27:56: Also ein Dritter aller Bachelornoten entstehen inzwischen aus solchen Projekten.
00:28:00: Mir ist keine andere Hochschule in Deutschland bekannt die das so konsequent durchzieht Leute.
00:28:07: Da entsteht dann zum Beispiel gerade ich habe schon einen Beispiel genannt eine Anwendung für ein Geschäftsführer der seine Mitarbeiter permanent mit stundenlang Sprachnachrichten aus dem Auto flutet.
00:28:16: wir bauen mit den Studierenden ein System dass diese Monologie automatisch transkribiert in konkrete Aufgaben zerlegt und datenschutzkonform an die richtigen Leute verteilt.
00:28:28: Studierende engagieren sich im Rahmen der studentischen Medienprojekte um weit darüber hinaus als Moderatoren für ein Fußballverein ganz aktuell, als Event-Entwickler für einen der größten Clubs oder damals hat man gesagt Disco also Musikclubs in Mannheim ja.
00:28:49: oder wir entwickeln für zwei getränke hersteller gleich parallel die übrigens nichts voneinander wissen.
00:28:54: Parallel parallel social media strategien um die junge zielgruppe eher zu erreichen.
00:29:00: produzieren die videos testen sie lassen sie gingen an der laufen und übergeben am ende ein belastbares valides empirisch begründetes ergebnis.
00:29:08: wo kriegt man denn so etwas?
00:29:11: in den unternehmen zahlen dafür noch nicht mal was also großartig.
00:29:15: Auch das ist natürlich durch den Steuerzahler bezahlt.
00:29:19: Und gut, von dem Getränkeherstellerin kriegen wir dann auch durchaus mal Getränken zugeliefert um die Testimone jetzt in schönster Genusslichkeit und Ruhe bei ca.
00:29:31: zu genießen.
00:29:33: Aber wissen Sie was ich dabei grundsätzlich beobachte?
00:29:35: Die jungen Menschen mit denen wie an der Uni arbeiten... ...mit denen ich an der Unikonkret arbeite, die durch diese Projekte gehen Wachsen.
00:29:44: sie werden in Persönlich stärker, Sie wären methodisch deutlich stärker.
00:29:49: Sie sind vielleicht dann nicht in jedem Teil die Fachexperten auf den Gebieten aber sie eignen sich das Fachwissen auf dem Weg der Projektierung und der Projektkonzeption und der Projekteumsetzung am Ende.
00:30:03: Selbstständig.
00:30:04: anderen werden von uns dann gezielt mit Wissen gefüttert.
00:30:08: also kein keine Gießkanne mehr, sondern individuell auf den Use Case wird gelehrt.
00:30:15: Die Studierenden lernen die erstbeste Idee auch zurückzuhalten nicht aktionistisch zu sagen ich habe sofort die Idee mit mir so und so machen ja so wie wir alten Säcke und Säckchen immer denken Wir haben Erfahrungen.
00:30:26: das müsste man so und So machen.
00:30:28: Leute Leute Leute Mal ganz ehrlich.
00:30:31: Ja also lehne dich mal zurück und überleg mal Bist du wirklich so der Macher?
00:30:38: Der Du Denkst zu sein, weil er mit einfachen Logik und Logiken und einfachen Ursache Wirkungsdenken Probleme lösen kann.
00:30:51: Probleme!
00:30:53: Wenn ich kein T-Shirt habe, gehe ich in Land, kaufe mir ein T-shirt.
00:30:57: Solche Probleme meine ich nicht.
00:31:00: oder wenn der Fernseher nicht angeht, weil da Stecker draußen ist, stecke ich den Stecker rein.
00:31:03: auch so was meine ich nichts.
00:31:05: Ich meine Probleme die komplex sind wo es keine einfache physikalische naturwissenschaftlich begründbare Lösungen gibt, sondern wo das Problem so komplex ist dass es einfach so viele Lösungsalternativen gibt von denen ich noch nicht mal einen jemand der zweihundert Jahre auf der Welt schon geblieben ist sagen kann.
00:31:24: Das musst du so oder so machen müssen uns also zurückhalten.
00:31:28: wir müssen in demut uns die Komplexität zuzuwenden ohne verstrahlt politisch auf irgendwas drauf zu gucken oder normativ verstrahlt, irgendwie zu sagen das ist so weil ich es für richtig halte.
00:31:44: Wir müssen gucken dass wir uns mit verschiedenen Alternativen einer Problemlösung beschäftigen und die beste, die nachhaltigste, die kostengünstigste die mit Faktor zehn in der Lösung mit dem höchsten Impact dann entsprechend sich ergibt dann mit dem Auftraggeber zu verhandeln und umzuletzen.
00:32:06: Und auf diesem Weg Nachdem wir Menschen ja so ticken, dass wir immer nur die schnellsten Lösungen haben.
00:32:11: Gelotze geht nicht steckerein!
00:32:14: Müssen wir Rückschläge aushalten, Resilienz entwickeln und Ergebnisse verantworten Leute?
00:32:19: Und das ist genau das was die Menschen brauchen, was für den jungen Menschen weitergehen müssen.
00:32:25: Wir müssen ihnen weiter geben darüber hinaus, dass sie Chancen suchen Nicht chancen vermeiden Vermeiden nicht sagen ich erbe sowieso drei Millionen für das Haus meiner Eltern irgendwann in ein paar Jahren und so weiter, ach eigentlich haben die mehr schon überschrieben.
00:32:40: Ach eigentlich brauche ich gar nicht Arbeit!
00:32:42: Und mancher sagt mir in den Studieren von den Studierenden dann warum sitze ich überhaupt?
00:32:46: Weil muss ich arbeiten, ich erbe die ganze Mist.
00:32:50: Langweilig wie langweilich.
00:32:52: was für armselige Leben stehen diesen Menschen vor ganz ehrlich.
00:32:58: Wichtig geil ist es und richtig happy macht es Chancen zu suchen, Chanczen zu erkennen Und dann Chancen zu nutzen.
00:33:06: Alleine, es alleine zu schaffen mit Teams von mir aus über eine Phase.
00:33:11: Mit älterlicher Hilfe ja natürlich ohne Frage, mithilfe von mir und anderen Dutzierenden ja logisch klar.
00:33:20: aber alleine den Mindset zu entwickeln Chancens zu erkennen um Chancsen zu nutzen Das sind die Leute, die mir persönlich übrigens am allerliebsten mit denen ich auch am aller liebsten arbeite.
00:33:32: Es ist dann völlig egal wie alt sie sind welches Geschlecht sie sind was ihr sonst so mal interessiert mich alles nicht.
00:33:38: wer so tickt der is an meiner Seite denn das es Bildung wie ich sie verstehe und sich funktioniert und auch gerade eben auch mit dieser jungen Generation leute.
00:33:50: also wer auf diese Gen Z und Gen Alpha's bastion will Der soll das tun, der tickt aber auch so dass er wahrscheinlich sowieso alles besser wissen will und Besserwisser kommen an meine Seite beispielsweise nicht die sollen denn in ihre Besser-Wisserklubs gehen.
00:34:10: Das bittere an der ganzen Geschichte ist aber nun genau dieses Modell diese kleinen Gruppen dieser enge Begleitung diese echten Projekte das ist nur mal das teuerste was man machen kann.
00:34:20: Das kostet Zeit, damit kostet es Geld.
00:34:23: Kaufe ich dafür externe oder weitere Dezenten ein müssen die bezahlt werden und nicht immer gibt es sofort ein positives Feedback wenn man so einem Projekt startet oder wenn man zwei Stunden zusammensetzt mit jungen Menschen.
00:34:36: aber ist es eben exakt das Modell das Hochschulen als erste streichen Wenn das Geld knapp wird.
00:34:41: Frankfurt lässt da grüßen.
00:34:44: So jetzt noch mal zurück.
00:34:46: Jetzt brauche ich deine Hilfe.
00:34:48: Ich hab nämlich zu diesem Thema ein paar Gedanken, drei.
00:34:55: Der erste Gedanke ist nochmal von dir auch noch mal zu hören.
00:35:00: Wann hat denn bei dir einen Sachbuch beispielsweise zuletzt etwas bewirkt?
00:35:04: Ist das vielleicht nur so?
00:35:05: meine Perspektive aus dreizehn Büchern dass ich sagen muss ich ja wissen, dass es wirklich so ist.
00:35:12: aber es ist dann wirklich so weil es gibt halt einen Nachteilbar Buch.
00:35:16: man kriegt halt selten Feedback.
00:35:18: Es gibt Laserzuschriften und so weiter.
00:35:20: Ja, ja, ja die meisten.
00:35:22: Also es gibt zwei Typen von Leserzuschriffen vom Bücher.
00:35:24: in den ersten Sagen irgendwie so ich habe Fehler gefunden... ...und esschefieren sich denn darüber und argumentieren seitenlang warum sie diesen Federn nun in diesem Buch sehen und wie man das besser machen könnte.
00:35:34: danke für die nächste Auflage reagiere ich dann.
00:35:39: Die zweite ist halt positives Feedback.
00:35:42: die dann wie die Maus vorm Elefanten auf die Knie fallen und sagen supergeil alles klasse.
00:35:48: Also ich meine damit nicht welches Buch du interessant fandest, sondern nach welchem Buch du tatsächlich etwas anders gemacht hast.
00:35:56: Egal im Beruf in der Familie oder in einer ganz persönlichen Individuenentscheidung.
00:36:01: Das würde mich echt mal interessieren.
00:36:04: was war das für ein Thema?
00:36:05: Beruf von mir oder persönliche Entscheidung und... Was hast du da vielleicht umgesetzt wenn es zu privat ist verklausurisierbar ist oder wie auch immer?
00:36:15: ja Hauptsache du schreibst mir.
00:36:18: Ein zweiter Gedanke ist, wenn dieses Thema also die Zukunft unserer Hochschulen und die Frage wie junge Menschen wirklich über sich hinauswachsen können in die Köpfe von Personalverantwortlichen Elternhochschulleitungen
00:36:31: usw.,
00:36:32: wird es bringen wollen?
00:36:35: Welches Format ist denn da jetzt das Beste?
00:36:37: Ist wirklich das Buch so wie ich es eigentlich bis weihin plante?
00:36:41: Ist vielleicht irgendwie eine TV-Dokumentation, wo wir sagen, ich muss im ZDF oder so was groß machen.
00:36:48: Oder ist es ein ... Ich weiß nicht.
00:36:50: Ein Selbsttest mit dem Eltern die Hochschule ihres Kindes auf den Prüfstand stellen können?
00:36:54: Oder ist das vielleicht ein Liveformat irgendwo bei Insta oder in dem Unternehmen und Studierende direkt aufeinander treffen?
00:37:03: Vielleicht auch ne Idee.
00:37:04: Muss man aber auch organisieren.
00:37:07: Unternehmen kommen da nicht rein!
00:37:09: Studierende auch nicht, aber wie könnte man sowas organisieren?
00:37:12: Also was gibst du für Alternativen?
00:37:14: oder an irgendwas, was ich vielleicht noch gar nicht in Gedanken hatte.
00:37:18: Was ich jetzt genannt habe also gerade wenn Du aus einer ganz anderen Branche kommst interessiert mich dein Blick den die besten Ideen kommen erfahrungsgemäß immer Nicht aus der eigenen Blase sondern aufs der ja aus dem blick über den Tellerrand.
00:37:34: und drittens ist auch mal mehr Ich mache mir schon Gedanken Ob ich vielleicht falsch liege, also ob ich irgendwas in meiner Argumentation vielleicht übersehe oder ob ... weil ich krieg immer nur Zuspruch.
00:37:49: Ich kriege keinen Widerspruch.
00:37:51: Also je älter meine Gesprächsparte sind mit denen ich diese Buchidee bespreche sagen irgendwie so ja genau genau lesen nicht mehr das faule Park dieser Jugend immer nur daddeln den ganzen Tag und so weiter und sofort.
00:38:04: Na ja klar, jeder beschreibt das was er beobachtet und die meisten setzen sich damit nicht aus einer anderen Sätze im Sehne natürlich an einem Bahnhof in Zügen in Büssen und Bussen und auf den Straßen.
00:38:14: Und in der eigenen Familie natürlich dauernd eine Kinder macht man daraus versucht man dann irgendwo sein seine Wahrheit zu beschreiben?
00:38:23: aber ist es so?
00:38:24: ist so?
00:38:25: lieg ich da vielleicht falsch oder?
00:38:28: Da wird es mich interessieren durchaus auch kritisch.
00:38:32: schreib mir Per email.
00:38:34: du hast in den show notes Zugang über die e-mail an mich oder Du findest mich unter meinem namen bei linkedin mein persönlicher haubkanal.
00:38:43: da passiert alles und vieles in meiner Social media kommunikation.
00:38:47: Also ganz wie es dir am liebsten ist rufen mich an telefonnummer finds auf meine home page.
00:38:53: also ich lese alles Ich beantworte alles.
00:38:56: Ich bin offen für diese ganzen geschichten Und ich kann dir egal was passiert kann nicht zwei Dinge auf jeden Fall schon mal mitgeben, die besten Gedanken fließen auf jeden fall in das Projekt ein.
00:39:06: Das habe ich bei LinkedIn auch schon gemacht eine Artikel gemacht.
00:39:08: viele haben geantwortet alle haben gesagt jo nimm meine Idee auf arbeite damit weiter denke damit weiter.
00:39:16: supergeil dass mache ich alles auf Wunsch auch mit dem Namen mit deinem Namen.
00:39:20: und ja vielleicht mach ich in einigen Wochen wieder eine neue Folge in der ich die Antworten zusammenfasse auch natürlich die unbequemen Ja, vielleicht sogar gerade ausschließlich nur die.
00:39:32: Weil ... ja, vielleicht auch ein paar positive, ne?
00:39:37: Nur Bett-Vibes ist kackt!
00:39:38: Also das ist gut.
00:39:39: Vibes sind schon noch wichtig.
00:39:40: mal gucken ich versuche mal die Waage zu halten je nachdem was da so alles kommt und vielleicht wird denn daraus ein Buch aber vielleicht würde auch etwas ganz anderes vielleicht wird auch beides oder noch mehr daraus bitte berücksichtigt dabei bei euren kreativen Ideen dass auch meine Ressourcen als Buchschreiber hier ... beschränkt sind, ich bin da ein Ein-Person-Autor und kann jetzt auch nicht irgendwie... ... zwei Hundert Studenten draufsetzen und sagen wir mal die wedesten Kampagnen dafür.
00:40:12: Also das ist dann so auch nicht.
00:40:14: aber ich weiß nach mehr als elf Jahren Erfahrung mit Streitschriften und den zwei Büchern Lüge der digitalen Bildung verzockte Zukunft weiß ich auf jeden Fall eins ganz sicher recht zu behalten ist auf jeden fall keine Wirkung.
00:40:27: diesmal möchte ich mehr Wirkung.
00:40:29: Danke, danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.
00:40:34: Hab eine gute Zeit einen guten Hochsommer jetzt im Ende Juli.
00:40:40: Und wer jetzt im Urlaub ist dem wünsche ich auf jeden Fall mega Entspannung an welchen Stränden in welchem Bergen wurde auch immer irgendwo stehst und bei mir geht es im August mit dem Wohnmobil los.
00:40:51: Ich freue mich auf ein paar Wochen absolut ja runterzukommen in mein Lieblingsregion, die was mit Bergen zu tun haben werden.
00:41:00: Aber auch etwas mit den größten Meeren auf dieser Welt.
00:41:04: Alles Gute und bis ganz bald!
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