PROFCAST – Die Digitalitäts-Werkstatt

PROFCAST – Die Digitalitäts-Werkstatt

Zukunft der digitalen Arbeit, Bildung und Leben

Transkript

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00:00:01: Hallo und ein herzliches Willkommen hier zu einer neuen Folge im Profcast.

00:00:06: Und dieses Mal gibt es einen knapp dreißig-mündigen Vortrag mit einer Diskussion am Ende, und es geht in dieser Folge um ein Mitschnitt konkret von der ProVytec-Sächsundzwanzig beim Silicon Valley Europe!

00:00:25: Michael Mattis, der hier das CEO ist hat mich eingeladen über ein sehr unbequemes Thema zu sprechen.

00:00:31: Denn warum scheitern eigentlich so viele KI-Projekte im deutschen Mittelstand?

00:00:37: Meine Antwort ist kürzer als viele denken.

00:00:40: es liegt selten an der Technik.

00:00:41: Es liegt an den Erwartungen am fehlenden Ziel und daran dass die Menschen im Unternehmen nicht mitgenommen werden was man besser machen kann.

00:00:50: Das hören Sie jetzt in meinem Vortrag.

00:00:52: viel Freude dabei.

00:01:11: Wir machen direkt weiter und wenn wir hier jetzt in den nächsten Call reinkommen, darf ich an dieser Stelle ganz herzlich dich begrüßen lieber Gerald.

00:01:23: Prof.

00:01:23: Dr.

00:01:24: Gerhard Lemke um ganz genau zu sein Professor nicht nur an dem Steinbeis-Institut du bist bei uns ein Top Speaker weil Du Themen mitbringst die uns ja ich will mal sagen nicht nur am Herzen liegen, sondern die auf jeden Fall aufrütteln.

00:01:43: Du hast auch heute ein Thema mitgebracht was bei all der Euphorie rund um KI und Programmierung und allem was da zusammenhängt beachtet werden muss.

00:01:54: es geht um das Scheitern von Projekten das Scheitan von KI-Projekten.

00:02:00: erstmal herzlich willkommen in der Runde.

00:02:03: schön dass du da bist.

00:02:04: ich freue mich sehr dich zu sehen vielleicht, dass du dich mit ein paar wenigen Worten nochmal selber vorstellst und vor allen Dingen... wir haben das möchte ich gerne noch sagen.

00:02:19: Ich glaube zwei Monate einen Projekt ins Leben gerufen wo wir Mitglied nicht nur Mitglieder des Silicon Valley Europe sondern auch mittelständisch unternehmen egal anbieten richtige Projekte, KI-Projekte mit dir und deinem Team zu machen so ich sag mal Geld was normalerweise für Briefmarken ausgegeben wird.

00:02:43: Lass uns da auf jeden Fall nochmal drauf gucken und das nicht vergessen!

00:02:46: Ich habe das auch immer auf dem Schirm an dieser Stelle.

00:02:51: bahnfrei für dich und schön dass du da bist

00:02:54: Ja, Michael.

00:02:55: Vielen vielen Dank für die super Einleitung.

00:02:58: Sagen wir noch mal ganz kurz wie viel Zeit haben wir?

00:03:00: Noch dreißig Minuten?

00:03:01: Wir haben knapp fünfundzwanzig Minuten jetzt genau.

00:03:06: Aber ja wenn wir zwei drei Minuten drüber schießen ist nicht schlimm!

00:03:09: Wir wollen nur gucken dass wir einigermaßen im Zeitraum bleiben.

00:03:12: Okay dann mach ich es pragmatischer als ich vorbereitet bin.

00:03:18: okay super alles gut.

00:03:20: Ja nochmal herzlich willkommen hier in dieser Runde und ich freue mich wieder sehr, in deinem Netzwerk aktiv sein zu dürfen.

00:03:28: Und die Bühne zu haben für ein Thema das typisch Deutsch dystopisch klingt.

00:03:35: irgendwie alles geht schief.

00:03:36: wir bemühen uns sehr aber es funktioniert nicht.

00:03:40: so meine ich das gar nicht.

00:03:42: Es ist kein dystopisches Thema und ich möchte auch nicht drauf hauen und die Schulden und die Verantwortlichkeiten irgendwie nur wegdedigieren.

00:03:50: Stattdessen möchte ich eher die Haltung heute kommunizieren.

00:03:53: Okay, wenn es denn dann so ist wie es ist... Was können wir daraus lernen und was kann man besser machen?

00:03:59: Wenn man Verantwortung trägt für die Nutzung neuerer Technologien in unseren Unternehmen.

00:04:06: Ja, das ist meine Haltung dabei.

00:04:08: und zu mir ganz kurz.

00:04:11: Ich bin Mitglied in Silicon Valley schon ein bisschen länger glaube ich.

00:04:14: Ein paar Jahre ist da schon hin genau.

00:04:16: Auch unsere Hochschule ist ein Fördermitglied dieses Netzwerks.

00:04:22: Ich bin Studiengangsleiter, Professor für die digitalen Medienstudiengänge hier an der Dualen Hochschulle Baden-Württemberg am Standort Mannheim.

00:04:32: Der Laden ist ziemlich groß.

00:04:33: Wir haben in Mannheim knapp sechsundhalb Tausend Studierende.

00:04:35: Die DHBW hat über elf Standorte, knapp dreiunddreißig Tausende Studierenden.

00:04:42: Das sind die größte Hochschulen in Baden Württembergen und eine der größten.

00:04:45: Ich glaube unter den Top fünf sind wir sogar in Deutschland, was die Studentenanzahl angeht.

00:04:50: Also schon wuchtige Schiff und ja wie gesagt ich mache das Ganze digital gedürnt dort.

00:04:57: Das kommt aus meiner frühesten Kindheit, wie dass viele in unserer Runde hier so ist, die denn schon irgendwie mit zwölf Uhr schon mal den ersten Singler auseinander geschraubt haben und versucht dann wieder zusammenschrauben.

00:05:09: So habe ich auch angefangen.

00:05:11: Von meinem Background bin ich kein Ingenieur und kein Informatiker.

00:05:15: Das ist das Interessante, sondern Medienwissenschaftler weil mich weniger jetzt so der Chip- und die Platine interessiert haben, sondern viel mehr.

00:05:22: was mache ich damit eigentlich?

00:05:24: Und so komme ich halt auch zu diesem Thema heute.

00:05:27: Ich habe euch ein paar Schatz mitgebracht, die ich euch dann anschließend gerne zur Verfügung stelle.

00:05:31: hier mal diese Schatzfreide.

00:05:35: Das Thema ist tatsächlich, wenn man sie jetzt aller Daten und ich habe das nochmal aktuell recherchiert, Glauben schenken darf, dann ist es doch bei uns in Deutschland so dass wir, wenn wir also den Unternehmen vorwiegend natürlich im Mittelstand der die deutsche Wirtschaft stärker viel viel viel stärker repräsentiert als ein Konzern, als die paar Konzerne doch ein erheblicher Teil der KI-Initiativen scheitern.

00:06:02: Was heißt scheittern?

00:06:03: Sie erreichen nicht das vorgegebene Ziel und jetzt kommt aber noch etwas eher Psychologisches dazu, sie erreichen nicht die erwarteten Erwartungen, die man mit KI macht.

00:06:18: Das hat dann ganz verschiedene Gründe.

00:06:22: Es ist dann halt auch so, dass dann hohe Investitionen in Hardware wie zweitens Software und Entwicklung meistens nicht unmittelbare Wirkung auf den Impact haben.

00:06:34: Und ich grenze mich da mal ganz konkret ab von den vielen KI-Agentenbauern die bei Instagram irgendwie dreißig Videos am Tag machen und sagen Ich lebe von fünfzig Agenten und damit machst du ruckzug Millionen Milliarden.

00:06:45: und ich bin multimilial der und fahr schon dreizig Ferrari's und ich Bin erst neunzehn.

00:06:50: Also von dem grenzen mich jetzt mal ganz konkret ab.

00:06:52: Das sind alles Marketingaktivitäten, das hat nichts mit der wirklichen Realität in den Unternehmen zu tun.

00:07:00: Ja dann gucken wir mal kurz rein.

00:07:07: Ich sehe insbesondere auch hier die Zielgruppe natürlich der Führungskräfte.

00:07:11: Jetzt bin ich selber Führungskraft und Ich weiß, als Führungskraft hast du einfach unglaublich viel zu tun.

00:07:17: Du musst mit weniger Mitarbeiter mittlerweile noch mehr reißen und die Verantwortung drückt tagtäglich.

00:07:25: Es bleibt kaum Zeit für Muso- und Konzeption.

00:07:28: Das heißt also wenn ich jetzt über Führungskräfte spreche heiß es nicht.

00:07:32: Ich möchte den jetzt noch fünfzehn neue Projekte aufdrücken aber vielmehr Was sollten Führungskräfte vielleicht smart tun und vielleicht fokussieren, wenn sie sich mit dem Thema Technologie, Transfer- und Nutzung von KI dann entsprechend beschäftigen sollen?

00:07:49: Und eins ist klar.

00:07:51: Die deutsche Wirtschaft hat gelernt oder ist informiert darüber, dass KI ein Wettbewerbsfaktor sein kann.

00:08:00: Ich bin überzeugt, dass er in vielen Branchen zumindest in vielen Wertschöpfungen der deutschen Wirtschaft das auch sein wird.

00:08:08: Den einigen schon ist aber in Zukunft noch stärker sein wird.

00:08:13: Wir sind es in Deutschland nicht so schnell.

00:08:15: viele sagen wir sind abgehängt.

00:08:16: manche sagen wir hängen zehn Jahre hinterher gegenüber Asien und Nordamerika.

00:08:20: Zehn Jahre neun Jahr zwölf Jahre spielt keine Rolle.

00:08:23: Wir sind sicherlich kein Technologieführer Und wir haben in Deutschland eine Kultur in der wir erstmal abwarten und dann aber ganz schön Gas geben.

00:08:30: Deswegen bin ich ganz zuversichtlich, dass wir in den nächsten zehn Jahren irgendetwas in Deutschland passieren wird.

00:08:35: Ich weiß nur nicht wie man das beschleunigen könnte außer aufzuklären darüber zu sprechen und vor allem auch richtig einzuordnen.

00:08:44: Das versuche jetzt hier also Führungskräfte.

00:08:47: was ist so das Thema?

00:08:49: Wir haben Im Wesentlichen identifiziere ich in den Projekten, die ich begleite, integriere und auch mit unseren Kunden beim Steinbeis-Transferzentrum konzipiere und umsetze.

00:09:01: Ähnliche Muster wie wir sie jetzt hier mal an den fünf Beispiels sehen.

00:09:05: Das kennt ja alle, all die, die im Sektor unterwegs sind, sehen das ist nichts Neues!

00:09:11: Den vierten Punkt habe ich ja schon angesprochen und der ist eigentlich so interessanteste von allen weil das andere ist usual.

00:09:19: bekannt.

00:09:20: Es sind aber die unrealistischen Erwartungen, dass man also sich von der Medienlandschaft und von dem was auch die großen KI-Konzernen Marketing raushauen doch dann beeindruckt ist und auch von eigenem Ausprobieren und Experimentieren durchaus beeindruckend sein darf wenn man mit den LLMs und Ähnlichen schon arbeitet ... eine ganzen generativen KI, da gibt es schon wirklich erstaunliche AHA-Effekte für jemanden der nicht so in diesem Geschäft drin ist.

00:09:55: Und das erzeugt aber auf der anderen Seite dann neben den AHA Effekten natürlich auch Erwartungen.

00:09:59: Mensch!

00:09:59: Das könnte ich doch jetzt in meinem Betrieb... ...in meinem Unternehmen Marketingvertrieb F&E wo auch immer auch entsprechend einsetzen.

00:10:06: und denn ist es nicht das Thema dass es dafür das Tool gebt und häufig schädlich bedient auch nicht die richtige Lösung oder überhaupt nicht die Lösung sondern da geht es dann wirklich darum, okay wie schaffe ich jetzt den Transfer der Technologie die sie liefern kann, deren Werte Sie liefern können denn in meine individuelle Betschöpfung.

00:10:27: Das ist eine große Herausforderung und wenn man sich damit beschäftigt, dann erkennen Unternehmen viele im Doing.

00:10:34: Moment mal wir müssen unsere Mitarbeiter einbinden was heute schon Usus ist.

00:10:40: Dann sehen wir die Mitarbeiter haben ja noch weniger Plan als ich als Führungskraft.

00:10:45: Dann redet man über Akzeptanzen und über den Nutzen während des Arbeitsplatzes.

00:10:50: Man redet über Ängste natürlich auch, Stichwort Arbeitsplatzverlust.

00:10:55: Und auch da gibt es viel unrealistisches, auch emotional getriebene Informationen die die Führungskraft hiermit aufklämpelt.

00:11:03: Dabei möchte ich jetzt bei diesen Geschichten belassen nicht in die Tiefe gehen.

00:11:06: Wie gesagt das ist dann ja auch vieles schon längst bekannt.

00:11:12: Häufig ist es auch so, dass ich eine Technologie habe.

00:11:15: Also ich hab jetzt irgendwie einen KI-Account von irgendeinem Anbieter und dann sagt Mensch damit kann man ja tolle Weihnachtskarten machen.

00:11:23: Jetzt sollten wir's bei uns anwenden.

00:11:24: Wir suchen mal ein Problem auf das es anzuwenden ist.

00:11:29: Es klingt sinnfrei Es ist gar nicht so sehr sinnfrei, aber es ist halt nicht zielführend.

00:11:35: Das heißt also wir brauchen, wenn wir oder das machen wir jedenfalls, dass wir wirklich sehr früh gleich zu Beginn in der Auftragsklärung schauen okay was soll denn als ein möglich messbares Erfolgskriterium formuliert werden bevor wir jetzt hier gerade loslegen?

00:11:50: und dann habe ich auch keine Hemmungen nach einer Stunde oder zwei Stunden Auftragsklärungsgespräch festzustellen, gibt, dann müssen wir hier auch KI keine Lösung für nix.

00:12:04: Also deswegen machen das nicht zum Selbstzweck sondern ja wirklich in der Tat um den Impact zu supporten und natürlich auch die üblichen Produktivitätseffektivitäten Effizienzstrategie natürlich damit zu supporte.

00:12:27: Was auch ein großer Punkt ist und da sind wir bei diesen Change-Geschichten vergessen werden.

00:12:35: Es geht um Akzeptanz, es geht um Emotionen, es gibt um Partizipationen... Wir machen sehr gute Erfahrungen damit eben nicht so wie das in der Vergangenheit war häufig ein Projekt vom Management auszurollen nach unten also Top-Down aus zu rollen sondern bottom up mitzuentwickeln.

00:12:54: Das heißt also Projekte sind immer dann häufiger erfolgreich signifikant, häufiger erfolgreich wenn die Kolleginnen und Kollegen auch aus dem Maschinenraum hier partizipiert werden.

00:13:09: Und das fängt denn teilweise manchmal auch recht in Anführungsstrichen Trivial an mit Informationsveranstaltungen oder mal einer Schulung oder einfach mal eines Workshops im Sinne von erzählt mir doch mal was ihr so in euer Wertschöpfung macht und was so der Alltag ist.

00:13:25: Und wo so Häufigkeiten von ähnlichen, sag ich mal Produktivitätskiller-Mustern denn so auftauchen um einen Hebel und Ansatzpunkte zu identifizieren?

00:13:36: Das heißt also diese Partizipation ist tatsächlich Projektmethodik dann bei uns und damit machen wir wirklich überwiegend gute Erfahrungen.

00:13:48: Manchmal klappt es dann nicht so, wir haben auch schon ein Projekt erlebt die auf diesem Prozess einfach eingeschlafen bzw.

00:13:54: gestoppt wurden oder nicht mehr weiterverfolgt wurden.

00:13:58: aber das ist in allen anderen Projekten auch so.

00:14:01: Das ist unabhängig von diesem KI-Thema.

00:14:03: jetzt hier mit dem Pilot Change Management tue ich mich persönlich mal so schwer, dass ein Bass wird, das wirklich strapaziert und gedehnt wurde.

00:14:12: Wirklich so als ob ich jetzt irgendwie eine Socke nehme und die jetzt in den letzten drei Jahren immer jeden Tag immer ein bisschen weiter aus einer anderen gezogen ist.

00:14:19: dann sieht es nachher nicht mehr wie ne Socke aus ist aber irgendwie vier Meter länger bloß.

00:14:24: ich habe da kein Nutzen mehr.

00:14:25: mit diesen Dingen muss man überlegen was mache ich jetzt mit dieser langgezogene Socke die jetzt irgendwie hundertzwanzig Zentimeter lang ist?

00:14:30: Find denn dafür keine Lösung.

00:14:32: deswegen bin persönlich etwas vorsichtiger mit diesem Begriff.

00:14:37: Am Ende geht es immer darum, dann entsprechend die Leute mitzunehmen.

00:14:43: Sehr gute Erfahrungen mache ich noch viel mehr als mit der Partizipation und mit Pilotierungen.

00:14:49: Und da habe ich auch wirklich ein sehr funktionierendes Environment.

00:14:54: Michael hat schon angesprochen, dass wir also auch Low-Kost-Pilotierung machen oder sagen okay du hast einen Thema, wir gucken das mal an.

00:15:01: Das kostet auch erst einmal alles gar nicht... ... gar nix, ist sehr wenig.

00:15:05: Das klingt wirklich davon ab... ... wie aufwendig dann dieses Duing, dieses Belotieren ja noch wirklich isst.

00:15:11: Aber ganz konkret ich sage mal ein Beispiel wir haben jetzt einen automatisierten Workflow gebaut für einen Marketing- und Vertriebsprozess aus einem eigenen F&E Projekt.

00:15:21: Und heute Nachmittag habe ich dann einen Kunden, dem mich davon irgendwie verwochen berichtet haben, dass wir genau das was wir brauchen.

00:15:31: Dann haben wir das jetzt auf seinen Unternehmen pilotiert.

00:15:33: Wir haben also dann quasi eine Tochtersoftware entwickelt auf sein Unternehmen geblendet und dem darum geht es denn heute am Mittag um zu gucken okay ist denn das so in diesem Funktionen und in der Usability und dem UX etwas, was deinem Unternehmen vor allem deinen Leuten helfen könnte dann da effizienter zu werden.

00:15:52: Er ist davon überzeugt das es aber auch der Geschäftsführer erholt noch zwei Führungskräfte und ein Mitarbeiter dazu Und in der Erwartung dass sie denn auch überzeugt sind und dann geht's dann halt in den die Umdezungen im Scalingfacier und dann halt dann auch in die konkrete Integration unternehmen im Unternehmen.

00:16:12: Diese Pilotierung kostet uns zunächst natürlich erst mal ein bisschen Aufwand, ja ist wichtig.

00:16:18: Zeitaufwand macht aber neben dem Spaßfaktor vor allem auch wieder zusätzliche Lessons zu löhnen weil man kommt so ein bisschen auf seinem eigenen Entwicklungsklaster heraus und zwingt sich quasi in einen kundenorientierten Wetschöpfungsprozess hineinzudenken Und erkennt dann, so geht es mir jedenfalls auch in der Programmierung immer wieder auch mal.

00:16:43: Ah nee, das finde ich toll!

00:16:45: Aber was kann jetzt ein Kunde nicht verstehen?

00:16:47: Was da ist.

00:16:47: also muss ich irgendwie anpassen und damit erhöht sich UX und usability schon quasi automatisch und macht die, sag ich mal, die Tochteranwendung anwendbarer besser... Und das wird dann wieder zurückgekoppelt auf die Mutteranwendung, erst auf die Hauptanwendungen selber.

00:17:06: So sind solche Pilottierungen auch immer mit unserer Softwareentwicklung sehr gut.

00:17:10: Ist trivial, banal aber macht einfach schneller besser.

00:17:18: Das Thema Governance ist natürlich auch mal ein großes Thema, es gibt meistens denn in den mittelständischen Unternehmen gibt's so was gar nicht.

00:17:26: Gut ist immer wenn es einen klaren Ownership gibt geht für alle Projekte, aber insbesondere auch für die KI-Entscheidungen.

00:17:34: Oft ist es der CTO in größteren Unternehmen.

00:17:37: Der ist eingebunden eben in eine, sage ich mal, Gawandenz, die irgendwie aus den Achtziger, Neunziger Jahren kommt um das mal so ein bisschen zu polimizieren heißt ja nicht dass es denn in jedem Fall falsch ist und deswegen häufig sind's dann aber auch Führungskräfte in der, sag' ich mal Fachabteilung also Leiter-Vertrieb beispielsweise.

00:17:58: im konkreten Fall ist es so, das was ich genannt habe.

00:18:01: Ja um dann halt auch mögliche Eskalationsfade denn zu vermeiden die dann halt weit darüber hinausgehen und dann letztendlich beim Betriebsrat vermutlich den Land der ja sowas schützmäßig alles zu macht.

00:18:15: Auch das Thema der ethischen Leitlinie ist immer wichtig dass man da in die Compliance hinein kommt des Unternehmens.

00:18:21: Der Vorredner du hast es ja auch schon angesprochen Und die Diskussion hat ja auch gezeigt, wie kann ich mich frei von amerikanischen Servern und Prozessen machen?

00:18:31: Da gibt es wirklich mittlerweile Lösungen.

00:18:33: Wir sind also wirklich in unseren Lösungen, auch wenn wir ein Entropic oder ein Open AI nutzen oder einen Google nutzen trotzdem immer DSGFO-konformen und in Deutschland auch dann Datenschutzkonform.

00:18:47: das kriegen wir hin mit separaten Anwendungen, Filter, Technologien und so weiter.

00:18:53: Eine Server natürlich usw.

00:18:55: Das geht heute schon alles.

00:18:56: Es war vor zwei Jahren noch nicht so.

00:18:57: Da gab es die Lösungen noch nicht in dem Maße, die gesetzlich konform waren.

00:19:04: Also da sollte man auf jeden Fall auch darauf achten dass man hier mit dem Ownership über diese Themen spricht Die ethischen Leit dienen innerhalb der Unternehmensnutzung welcher Mitarbeiter welche Daten und die Compliance Prüfung gesetzeskonform im Bereich des Umgangs mit den personenbezogene Daten sind, denn darum geht es ja letztendlich.

00:19:25: Was machen die jetzt etwas wichtiger machen?

00:19:30: Das habe ich anfangs angekündigt.

00:19:35: Die schaffen es, dass sie von einem Problem oder einer Herausforderung oder eine Ausgangsfrage mit einer Fragestellung kommen.

00:19:41: Also immer wie kann ich etwas besser machen?

00:19:44: Wie kann ich was Neues machen?

00:19:46: Kann ich Produkte einfacher schneller gestalten?

00:19:50: Das sind meistens immer interessante Ausgangspfragen über die wir den gemeinsam nachdenken und das nehmen wir im Grunde genommen wirklich als Ausgangsspunkt zu schauen.

00:19:59: Was gibt es denn schon Standardlösungen dafür?

00:20:01: Kann man vielleicht individuell gestalteten GPT irgendwas machen, also im Low-Torstbereich oder muss man tatsächlich eine, sag ich mal angepasste... in ein angepasstes Vibecoding gehen oder vielleicht sogar dann auch in die Hardcore-Schnittstelle im Programmierung gehen.

00:20:20: Oder, also das sind so... Es gibt ja viele Möglichkeiten, man muss ja nicht immer gerade mit Kanonen auf Spatzung schießen.

00:20:26: Da ist da eine gute Ausgangsfrage, ein gutes Problem, eine gute Herausforderung, die formuliert werden kann meistens immer kostensparend und es geht schnell und man kriegt natürlich viel schneller Quick Wins.

00:20:38: Das ist ja auch das Entscheidende!

00:20:42: Zweitens ist denn der vierte Punkt darauf.

00:20:44: Möchte ich kurz den Fokus legen, das iterative Vorgehen?

00:20:48: Weil ich habe ja die Quickwinchen angesprochen.

00:20:51: KI muss Quickwins liefern.

00:20:53: Wer privat mit Chechibitirun dadet erfährt dass er in Sekunden stelle überraschende Antworten bekommt wie ihn die andere Richtung.

00:21:03: Er is auf jeden Fall ein Geschwindigkeit gewöhnt Wenn ein Projekt erst mal fünf Monate geplant werden muss und dann zwölf Monate für die Umletzung braucht, obwohl es eigentlich am Ende nur irgendwelche Daten sortieren soll.

00:21:15: Denn sind das keine Quick-Wins.

00:21:18: Um das hinzukriegen, nehmen den anderen Voraussetzungen vor allem – so arbeiten wir erfolgreich in unseren Projekten immer auch ein iteratives Vorgehen.

00:21:28: Das heißt also Auftraggeber ist immer eng bei uns mit eingebunden.

00:21:32: Manchmal lernen wir vom Auftrag Geber durch seine Fremdperspektive mehr, als wir jetzt in unsere Entwicklerbude lernen.

00:21:39: Und wir machen keine Big Bang Implementierung.

00:21:43: Also so wie ich eingangs sagte die Marketing orientierten Instagramer, YouTuber und wie sie alle heißen die sagen hier ich mache den KI-Again und dann bang!

00:21:52: Faktorhundert, boom!

00:21:54: Das machen wir nichts.

00:21:55: das ist total unseriös.

00:21:56: mein Augen ist völlig unseriös.

00:21:59: Dann es geht wirklich darum dann gemeinsam das aber schnell, iterativ und natürlich durch ein agiles Projektmenschment.

00:22:07: Zu QuickWinds kommen die realistisch und dann nachhaltig wirken sollen und für eine weitere Projektskalierung natürlich nachhaltiges sein müssen sonst macht es alles kein singen und ein KI-Agent ist halt nicht nachhaltiger weil die Technologie in vier Monaten wieder einer andere sein wird um dieser KI-Agente einfach schon wieder so veraltet ist und einfach dann nicht mal das kann was Anforderungen neu möglich sind.

00:22:32: Ich springe mal ein bisschen an Betracht der Zeit.

00:22:36: Was sollte so eine Führungskraft tun?

00:22:38: Ich wäre ganz froh, wenn mich jemand beraten würde, wenn ich das als konsumierende oder auftragsvergebene Führungskraft da säße und mir Hilfe erwünschte.

00:22:51: Würde ich mir jemanden wünsche mit dem ich abends beim Abend erst einmal strategische Alternativen durchquatschen könnte So, nicht einer der kommt und sagt du musst das so machen weil es ist die Strategie für dich.

00:23:04: Weil sie gibt es nicht sondern der mit mir mal darüber nachdenkt wie in einem Sink Tank ... in einem Restaurant bei einer Pizza, wo auch immer... Wie kann es denn bei mir aussehen?

00:23:14: Welche Alternativen gibt es.

00:23:15: Und dann stellt man meistens fest und wenn ich das mache,... ...dass es dann halt ganz ganz viele KPIs gibt.

00:23:20: Und meistens sind sie da auch alles viel zuviel.

00:23:23: aber mit der Frage, wo drückt der Schuh am meisten kommt man meist schon denn dahin,... ...das man eine gewisse Eingrenzung damit den Fokus und das Spotlight meistens dann auf ein bestimmtes Problem setzen kann.

00:23:35: Und mein Kopf rattet immer, wenn ich so was höre.

00:23:37: Wenn ich mir in der Diskussion bin und dann auch zuhöre, dann entwickeln sich beim Bild schon Lösungen.

00:23:43: Eigentlich habe ich nach dem Essen eigentlich schon eine Lösungsidee für dieses Problem, dass man ganz schnell konzipieren kann und schneller schnell die Umsetzung gehen kann vor allem dann auch schnell in eine mögliche Aufmerkschätzung damit Budgetierung gehen kann die realistischen Erwartungen.

00:24:01: Ich halte das für extremst notwendig und professionell, diese Erwartung zu realisieren und damit realistisch zu machen.

00:24:09: Das heißt also auch... Fände es mal gut, dass mir einer sagt okay ja das geht schon.

00:24:17: Aber wenn du das so haben willst wird das siebenstellig.

00:24:19: aber was du brauchst ist nicht sieben.

00:24:21: stelle ich ein sieben stelliges Budget was du brauchtest vielleicht vielleicht vierstellig oder fünfstellig hin.

00:24:27: Das ist eigentlich wirklich eine ganz ehrliche Auf-Augen-Gestatt für eine Kommunikation stattfindet in denen dann der Druck genommen wird dass man mit Knopfdruck hier nun die Welt retten kann bloß weil da KI drauf steht auf diesem Knopf alle um die massiven Skalierungsmöglichkeiten und Opportunities dieser Technologie.

00:24:48: ohne Frage, aber man muss dann dennoch realistisch auf den individuellen Case-off des Unternehmen entsprechend sehen.

00:24:58: Interessant ist auch, wenn ich so Gespräche führe, dass die gestern gerade wieder ein Gespräch von ihm sagt da.

00:25:03: Ich will das bei mir machen.

00:25:05: Dann sortiere ich den immer im Kopf in diesen fünf Stufen ein.

00:25:08: Wo steht der denn eigentlich und wo kann man jetzt ansetzen auf dieser Stufe?

00:25:13: Ihr kennt diese Stufe im System sicherlich schon aus anderen IT-Projekten.

00:25:18: Ist hier angepasst Und wenn jemand so ganz frisch reinkommt, ich sehe irgendwie, der ist in einem Experimentierstatus.

00:25:24: Hat noch keine richtige Infrastruktur, dann bist du mal mit rumgespielt oder sowas.

00:25:31: Dann könnte man überlegen ob man vielleicht einen insulierten Piloten macht?

00:25:34: Das ist das was ich heute in der Mittagzeige an dem Beispiel dieses Vertriebsprozesses, was wir automatisiert haben.

00:25:40: Da kommt von dieser Stufe eins.

00:25:41: Wenn andere sagen okay ja ich bin da schon irgendwie ein zwei Stufen weiter auf Stufe drei.

00:25:46: Ich habe da schon meine Rollout KPI's definiert und so war es ja umso besser sind dann aber auch schon meistens in die größeren Projekte.

00:25:54: Wir bewegen uns in den deutschen Unternehmen zwischen Stufe eins und Stufe zwei irgendwie so, in diesem Bereich Ausnahmen der Stufe drei Großkonzerne sicherlich auch schon auf Stufe vier Aber im der repräsentativen Mittelstandslogik unseres Landes sind wir schon irgendwie unter Eins Zwei mit Ausnahme Drei.

00:26:15: Ja Was möchte ich euch noch mitgeben?

00:26:19: Das habe ich euch ja schon so ein bisschen erzählt.

00:26:22: Wir haben beispielsweise für dieses Management einen Kompetenzradar entwickelt, ist auch eine frei gekodete Web App aus der wir all unsere Projekte reingeben, das ist also im Grunde müssen wir so vorstellen.

00:26:42: Alle Projekten sind da drin die wir so treiben und es ist ein Selbstlernesystem, dass nach vorgefertigten Plomts- und Algorithmen aus diesen Projektes alle die Daten, die wir da erfassen während des Projekts und dann auch in den Learnings nach dem Projekt lernen.

00:27:00: Und es ist mittlerweile so, dass daraus auch erste Konzepte entwickelt werden halt für einen Unternehmen kommt und sagt, ich hätte jetzt dieses Problem oder diese Herausforderung.

00:27:11: Und es gibt vergleichbare ähnliche vielleicht sogar auch identische Projekte in diesem Kompetenzradar.

00:27:16: Denn wer wird dieses ganze Wissen genutzt um denn daraus ein Konzept zu machen?

00:27:22: Das geht wirklich bis zur Erschätzung des Zeit- und Geldrahmens immer in einem von Biss Range natürlich klar das ist nicht auf On Point damit jemand der sich einfach mal informieren möchte da einfach mal einen Eindruck darüber gewinnt, wie das eigentlich bei uns aussieht.

00:27:40: Es sind sehr viele Praxisbeispiele mit dabei sind.

00:27:43: Wir haben dort auch ein nächtlichen Research über Markträns- und Technologieentwicklungen die denn damit hineingehen.

00:27:51: So was haben wir beispielsweise gemacht.

00:27:52: Das hätten jetzt ohne AI gar nicht gemacht weil es einfach viel zu aufwendig ist.

00:27:57: Die Effekte sind für mich immer wieder sehr überraschend.

00:28:00: Das ist eine unglaubliche Wissensbasis.

00:28:05: Interessenten und Unternehmen hier mit unter die Arme greifen können.

00:28:10: Ja, dann ist die Zeit ja auch schon wieder fast vorbei.

00:28:18: Wir können daraus lernen dass wenn wir da vorgehen das es ein grundsätzlich immer iteratives Agiles vorgehen ist, dass wir immer Mitarbeiter mit gehen, dass über mögliche strategische Alternativen außerhalb des Business-Drucks zu sprechen und dass wir zumindest auch ich in meiner Beratung extremst realistisch dabei bin, aber natürlich auch Technologie euphorisiert bin.

00:28:50: Natürlich klar!

00:28:51: Und manchmal auch gerne mehr machen wollte.

00:28:54: Aber das hilft dem Unternehmen nicht.

00:28:56: Wir müssen es da einfach anpassen und den Unternehmen hier auf die ersten Schritte der Treppe begleiten und nicht den großen Bang-Bang machen.

00:29:05: Das sollen denn die machen, die in drei Jahren noch ihre schnelle Million verdienen wollen, dann wieder weg vom Fenster sind?

00:29:11: So ticken ich meine Leute entsprechend... Nicht!

00:29:17: Ja das war's von meiner Seite eigentlich schon.

00:29:20: Ihr könnt euch dann ja diese Kompetenzradar vielleicht einfach mal gucken.

00:29:25: Kompetenzradarpunktdee guckt euch da mal um, denn bis du so ein bisschen habt ihr auch ein visuelles Beispiel, wenn ich da rede Dann vielen Dank erst mal für meine Seite.

00:29:35: Ich habe es tatsächlich geschafft, nicht zu überziehen und vielleicht bleibt da noch eine Möglichkeit von der Frage.

00:29:40: Vielen Dank für die Aufmerksamkeit erstmal.

00:29:44: Ja, das war klasse!

00:29:45: Vielen lieben Dank Gerard für deine Präsentationen und deinen Überblick sozusagen über die Thematik KI Einführung Strategie.

00:29:59: Ich denke, das ist ganze Thema Strategie.

00:30:01: Das zieht sich heute auch so ein bisschen wie der rote Faden durch diesen Tag denn wenn ich ja vom Prinzip ohne klaren Plan irgendein Projekt starte dann ist es vielleicht hübsch aber es hat überhaupt keinen Mehrwert.

00:30:14: oder die Leute fragen sich am Ende des Tages okay wir haben jetzt viel Geld ausgegeben aber hat's das wirklich gebracht?

00:30:21: von daher ist das extrem spannend.

00:30:24: was ich noch mich Frage ist, du hast gesagt der deutsche Mittelstand und da stimme ich dir zu.

00:30:32: Das sind sozusagen acht neunzig Prozent unserer Umsätze in der Republik.

00:30:36: sag' ich mal Die sind in der Stufe eins bis zwei.

00:30:42: Was bedeutet das eigentlich ganz konkret?

00:30:45: Wenn Du mit Unternehmen sprichst wir machen das auch

00:30:48: Ich

00:30:48: stelle das ähnlich fest aber du bist jetzt unser Speaker.

00:30:52: ich möchte dich gerne fragen Warum kommt das?

00:30:56: Warum ist sozusagen auf der einen Seite der Hype so groß, aber die Zurückhaltung mindestens genauso groß und vielleicht damit verbunden Konzerne hast du auch gesagt.

00:31:08: Und das erleben wir ja auch wenn.

00:31:10: ich habe vor gestern war das gewesen, weil ich beim FAZ-Institut, beim Markensummit eine großartige Veranstaltung Wunderbares Signal raus an die FAZ in Frankfurt, mit tollen Speekern und dem Vorstand der Commerzbank usw.

00:31:29: Und diese sind alle schon sehr weit!

00:31:31: Die haben Geo auf dem Schirm, ganz viel was sie sozusagen auch markentechnisch umsetzen.

00:31:39: Warum sind wir aus deiner Wahrnehmung im Mittelstand da so hinten dran?

00:31:45: Naja, weil die Skalierungseffekte in Konzernen.

00:31:47: eine andere ist natürlich als im Mittelstand.

00:31:50: Also ein Konzern wenn der jetzt den CTL sitzt und sagt okay ich habe zwanzigtausend Mitarbeiter und ich automatisiere hier einen Prozess der alle betrifften sind die Einsparmaßnahmen massiv.

00:32:00: Im Mittelstand isst das nicht so.

00:32:02: da hast du von fünf bis zweieinhalbfünfzig Fünfhundert Mitarbeitern nicht dieses Skaliungseffekte, aber der Aufwand ist nicht so ganz unterschiedlich.

00:32:13: Also das Budget ist kleiner, das ist richtig!

00:32:17: Aber nichtsdestotrotz musst du da Geld in die Hand nehmen, Zeit und auch noch Hau in die handnehmen.

00:32:21: Und da scheuen natürlich sich viele von... Das ist der erste Grund.

00:32:24: Der zweite Grund ist dass die Topentschreiter also Inhaberunternehmen in der Regel entweder wenig informiert sind über die Opportunities, die es gibt.

00:32:37: Wenig ist denn dann noch vorsichtig formuliert oder eben falsch informiert durch Medienbreite und durch die, weiß ich Marketing Influencer

00:32:48: usw.,

00:32:50: das ist sicherlich auch noch ein ganz großer Grund.

00:32:51: Und drittens ist es dass die Kompetenzen also die Fähigkeiten den inhaberen Geschäftsführer da unter die Armen zu greifen innerhalb des Unternehmensmaßens auch sehr gering sind.

00:33:01: Das heißt, es kommt dann so ein Konkloberat an unüberwindbaren Hindernissen auf den Top-Entscheider zu.

00:33:10: Wo ich auch als Top-Enscheiter vermutlich sagen würde, oh das glas ich mal lieber oder ich mache mal was ganz Kleines oder am besten mach' ich gar nix.

00:33:21: Ja heute haben wir schon gehört.

00:33:23: Nichts tut mir gerade auch im Bereich des Cyber Security Edgar du bist noch zugeschaltet freu mich sehr.

00:33:30: Eins der Dinge die man überhaupt nicht tun sollte, weil damit irgendwo wenn es bimmelt dann das richtig nach hinten in die Hose losgehen kann.

00:33:38: Also von daher ich sage das mal so flappzig Ich glaube dass auch im Bereich der KI nichts tun das absolut falsche Signal ist.

00:33:47: Schön zu hören, dass wir uns da alle einig sind hier.

00:33:50: Bin ich ja nicht so ganz alleine?

00:33:52: Ja natürlich klar!

00:33:54: Also weibkoding zu machen damals schnell was auf die Schiene setzen ohne Informatiker zu sein das ist heute kein Hexenwerk mehr jeder kann es ausprobieren und warum nicht?

00:34:06: aber wir haben halt auch in unserer Gesellschaft diese Experimentierfreude was Technologien angeht

00:34:14: nicht sehr offen für Technologie in unserem Land.

00:34:17: Wir sind eher, sage ich mal die Gefahren das ist an der Einstelle auch sicher richtig aber so ein freudiges Erwarten was da kommt das vermisst

00:34:27: ja

00:34:28: also von dieser Stelle.

00:34:29: ganz herzlichen Dank noch einmal Gerald Föhn an den Puls und ich glaube dass ihr mit einem Ansatz der Hochschule dort mit jungen frischen Kräften und deiner Expertise über viele Jahre einen wirklich Was an die Hand gibt, was nicht nur gut und sozusagen preiswert an der Stelle vielleicht wirklich, das will ich mal sagen.

00:34:51: Sondern einfach ein Riesenmöglichkeiten ergibt in so eine Expertise einzusteigen und Strategien neu zu formulieren.

00:34:59: Vielen lieben Dank dass du heute mit dabei warst hat wieder großen Spaß gemacht Und die nächsten Tage müssen wir mal sprechen.

00:35:06: Ich möchte an dieser Stelle auch eine ganz kleine Eigenwerbung einschieben, nicht nur das Bucheswillen.

00:35:12: Ich habe nämlich vor vier Wochen ein Buch veröffentlicht, sondern auch weil du lieber Gerard hinten drauf was veröffentlicht hast, was mir sehr viel bedeutet hat, nämlich du hast geschrieben... Das darf ich mal kurz vorlesen!

00:35:22: Ich hab das ungeschönt.

00:35:24: und einen schonungsloser Blick auf Europas digitale Lage und ein Fahrplan der Mut macht, weil er den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

00:35:32: Wunderbar!

00:35:33: Und dafür herzlichen Dank.

00:35:35: Und an dieser Stelle glaube ich, ist Mut auch das Stichwort dass es braucht in unserem Land um da ein Stück weit nach vorne zu gehen.

00:35:44: Das sehen wir glaube ich überall.

00:35:45: Danke, dass du heute dabei warst!

00:35:48: Sehr gerne vielen Dank.

Über diesen Podcast

Schluss mit dem Digital-Theater! In meiner "Realisten-Werkstatt" gibt es Klartext statt Buzzwords, Praxis statt Theorie, Lösungen statt Hypes. Hier bespreche ich die rationale Seite und konkrete Umsetzungen von digitalen Projekten.

Als Gen-X-Unternehmer mit 30 Jahren Digitalisierungserfahrung übersetze ich die komplexe Digital-Welt in die Sprache des deutschen Mittelstands. Ich baue Brücken zwischen analog und digital.

Hier erfahren Sie, was warum und wie funktioniert, welche Trends Sie ignorieren können und was Sie pragmatisch für profitable digitale Projekte benötigen .

Für wen? Mittelständische Unternehmer, die digitale Lösungen suchen, die funktionieren und sich rechnen. Warum hören? Ehrliche Einschätzung eines Praktikers. Erfahrung. Klartext. Zukunft.

von und mit Prof. Dr. Gerald Lembke

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